Sie haben eine E-Mail erhalten an die der Absender eine Datei angehängt hat deren Name mit OpenPGP beginnt und mit .asc endet und fragen sich, was das für eine Datei ist und wie Sie diese öffnen können?
Bei dem Anhang handelt es sich um eine digitale Signatur, sozusagen die Unterschrift des Absenders, mit der er nachweist, dass die E-Mail von ihm stammt. Etwas genauer und technisch zutreffender erklärt: Es handelt sich um einen öffentlichen Schlüssel („public key“) den Sie verwenden können um die Identitiät des Absenders zu überprüfen.
Sie wissen nicht, wie das geht und haben auch kein Interesse daran es zu erfahren? Dann ignorieren Sie diesen Mailanhang einfach und bearbeiten Sie die E-Mail so, wie Sie es gewohnt sind.
Oder fänden Sie es toll, wenn Sie eine Möglichkeit hätten mit Ihren E-Mail Kontakten Nachrichten signiert (also digital unterschrieben) und vielleicht auch verschlüsselt (so dass kein Unbefugter sondern nur der Empfänger sie lesen kann) auszutauschen – dann sollten Sie sich mit dem Thema vielleicht näher beschäftigen und/oder Ihre IT-Abteilung fragen, ob sie das für sie einrichten kann – und wie man damit umgeht.
Was Sie aber besser nicht machen sollten:
Schicken Sie dem Absender keine Mail in der sie ihm mitteilen, dass Sie den Anhang nicht öffnen können. Da legt Ihnen jemand seinen Ausweis vor – und Sie wissen nicht, wie Sie seine Identität überprüfen. Dann lassen Sie es und glauben Sie einfach weiterhin, dass derjenige, der sich als Absender ausgibt, schon der Absender sein wird. Ignorieren Sie Schlüsselanhänge einfach.
Was Sie allerdings keinesfalls machen sollten – wenn Sie Exchange-Mailserver administrieren:
Falls Sie Exchange-Server administrieren, sollten Sie keinesfalls die Annahme von E-Mails mit digitalen Signaturen verweigern, außer, Sie möchten Ihre Ignoranz und Unwissenheit über digitale Verschlüsselung und standardisierte Authentifizierungsverfahren der ganzen Welt mitteilen.
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